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Ostseemann 2019

am 4. August 2019


Heute ist der große Tag: Der Ostseeman in Glücksburg. Um 7 Uhr geht es auf die 3,8 Kilometer Schwimmen durch die ruhige und angenehm kühle Ostsee.




Mona steht zwischen 400 anderen Athleten mit denen sie gleich vom Strand in das

Wasser läuft, um ihre beste Leistung abzurufen. Sie ist Teil einer Staffel, die sich an

die Langdistanz im Triathlon herantraut. Nach dem Schwimmen übergibt sie an ihren Radfahrer,


der seinen Abschnitt von 180 Kilometer in einem Höllentempo bewältigt, um danach an den Läufer zu übergeben. Einen Marathon muss es dann noch sein.



Sechs Staffeln schickt sport.TRI.lich auf die Strecke. Neben Mona setzen wir auf Frauenpower. Anke, Janne, Daniela, Diana, Daniela, Steffi und Mona machen heute den Anfang.


Als Mona das erste Mal von dem Wettkampf hörte, war ihr sofort klar, da mache ich mit. Am liebsten natürlich schwimmen. Gedacht, getan und schon heißt es: Trainieren. Diese Strecke schwimmt man nicht mal eben so, besonders nicht in einem Wettkampf.


Da genug Zeit war konnten wir das Training über einen großen Zeitraum planen und strukturieren.

Mit „Einfach Schwimmen“ legten wir eine gute Kraultechnik an. Wasserlage, Atmung, Armzug, Beinschlag und die Koordination aller Teilbewegungen miteinander.

Parallel zu den technischen Übungen schwamm Mona ihre Meter, um eine


solide Grundlagenausdauer anzulegen.

Durch ihre im Training erworbene effektive Technik und ein Fundament an Ausdauer konnten wir die Schwimmeinheiten immer komplexer gestalten. Wir ergänzten sie um die



Elemente Schnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer.

Um den Wettkampfcharakter zu simulieren, schwammen wir auch im Open Water. Eingepackt in einem Neoprenanzug galt es hier den richtigen Rhythmus zu finden.

Drei bis vier Einheiten die Woche brauchte es schon, um das nötige Niveau und die 3,8 Kilometer zügig zu bewältigen.


Nun ist der Startschuss erfolgt und unsere sechs Schwimmerinnen sind unterwegs.

Allen voran Janne, die Niedersächsische Meisterin über 5.000 Meter mischt ganz vorne mit und kommt als Gesamtsechste aus dem Wasser. Steffi, Anke, Daniela, Mona und Diana folgen.

Mona braucht 1:20 Stunde, was voll und ganz ihrem Leistungsstand entspricht.

Wenn man den Massenstart, die schwierige Orientierung auf See und einige Feuerquallen berücksichtigt, dann ist die erbrachte Leistung noch viel höher zu bewerten.



Interview mit Mona


Wie ist es dir beim Schwimmen ergangen?

In den Minuten vor dem Start war ich natürlich aufgeregt und habe gehofft, dass alles gut gehen wird. Zu Beginn habe ich versucht, mich aus dem größten Gedränge herauszuhalten und bin etwas weiter hinten gestartet. Nach den ersten Bojen hat sich das Teilnehmerfeld dann auch etwas entzerrt, so dass ich ruhig und in einem guten Rhythmus schwimmen konnte. Die Ostsee hat es mir an diesem Tag nicht allzu schwer gemacht, da es sonnig und einigermaßen windstill war. Erst auf der zweiten 1,5 km langen Runde wurde das Wasser kabbeliger.


Allen anfänglichen Zweifeln, ob ich würde durchgängig kraulen können oder ob ich wegen der Aufregung nicht in meinen Rhythmus finden würde, bin ich dann sozusagen „weggeschwommen“.

Nach dem ersten Kilometer ging es mir gut und das Schwimmen hat dann im weiteren Verlauf richtig Spaß gemacht. Ich denke, dass das vor allem aufgrund der guten Vorbereitung so war. Ich konnte mich darauf verlassen, dass ich die Strecke nach dem planmäßigen Training aus den vergangenen Wochen schon schaffen würde. Das hat viel Sicherheit gegeben.


Würdest du noch einmal an so einem Event teilnehmen?

An so einem Event würde ich jederzeit wieder teilnehmen. Nachdem ich nun die Strecke von 3,8 km bewältigt habe, könnte das nächste Ziel darin liegen, sich in punkto Schnelligkeit noch zu verbessern. Darüber hinaus war es auch eine tolle Erfahrung als Teil und mit den sport.TRI.lich- Staffel-Teams an diesem Wettkampf teilzunehmen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste gemeinsame Herausforderung.


Wer Lust hat sich dieser oder einer anderen schwimmerischen Herausforderung zu stellen, der ist herzlich eingeladen 2020 Teil

unseres Teams zu sein.


sport.TRI.lich bedankt sich besonders bei unseren Partnern

BECO, SWIMTAG, AEROBEE und Laufsport Rainer Jahnke.


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